Warum ich nicht nur Hochzeiten fotografiere
- Irene van de Wege

- vor 3 Tagen
- 2 Min. Lesezeit
Viele Fotografinnen entscheiden sich für eine klare Richtung. Nur Hochzeiten. Nur Familien. Oder nur Boudoir.
Ich habe das nie so gut gekonnt.
Nicht, weil ich mich nicht entscheiden kann, sondern weil ich in all diesen unterschiedlichen Shootings eigentlich immer nach etwas Ähnlichem suche: einem guten Bild, einer Stimmung und einem Moment, der sich nicht planen lässt.
Das kann bei einer Hochzeit passieren. Aber genauso bei einem Boudoirshooting oder bei einem Spaziergang mit einem Paar am Strand.
Mehr als nur Hochzeitsfotografie
Hochzeiten sind unglaublich schön zu fotografieren.
Es passiert so viel an einem einzigen Tag. Die Aufregung am Morgen. Das Licht während der Trauung. Kleine Momente, die nur wenige Sekunden dauern, aber später sehr wichtig werden.
Gerade dieses Ungeplante gefällt mir.
Trotzdem möchte ich nicht nur Hochzeiten fotografieren.
Nicht, weil ich sie weniger mag, sondern weil ich Abwechslung brauche.
Was mir Boudoirfotografie gibt
Boudoirfotografie bedeutet für mich viel mehr als schöne Unterwäsche oder ein stilvolles Setting.
Es geht um Licht.
Um Formen.
Um Komposition.
Um Bilder, die stark sind, ohne laut zu sein.
Bei einem Boudoirshooting habe ich oft mehr Raum, um mit Licht, Schatten und Atmosphäre zu arbeiten.
Dieses kreative Arbeiten nehme ich später wieder mit in meine Hochzeitsreportagen.
Warum ich Coupleshootings liebe
Coupleshootings sind oft die ruhigste Form der Fotografie, die ich mache.
Kein Plan.
Kein Zeitdruck.
Keine Gäste.
Nur zwei Menschen, die zusammen unterwegs sind, reden, lachen und manchmal vergessen, dass eine Kamera da ist.
Genau dadurch entstehen oft sehr ehrliche und natürliche Bilder.
Empowerment und Kreativität
Auch Empowermentshootings geben mir viel Raum zum Gestalten.
Manchmal arbeiten wir mit besonderen Orten. Manchmal mit Styling oder einer Idee, die schon länger im Kopf ist.
Solche Shootings halten meine Arbeit lebendig.
Sie sorgen dafür, dass ich kreativ bleibe und nicht immer die gleichen Bilder mache.
Alles beeinflusst sich gegenseitig
Was ich bei Boudoirshootings lerne, fließt in meine Hochzeiten ein.
Was ich bei Coupleshootings entdecke, nutze ich bei Empowerment-Sessions.
Und umgekehrt.
Gerade diese Mischung hilft mir, meine Arbeit ständig weiterzuentwickeln.
Ein Stil, viele Geschichten
Auch wenn die Shootings sehr unterschiedlich sind, bleibt mein Stil gleich.
Filmisch.
Romantisch.
Ein bisschen rau.
Mit viel Aufmerksamkeit für Licht, Atmosphäre und kleine Details.
Ich liebe Bilder, die sich anfühlen wie Filmszenen, aber trotzdem echt sind.
Vielleicht ist das der Grund, warum ich mich nie nur für eine Richtung entschieden habe.
Es gibt einfach zu viele Geschichten, die es wert sind, erzählt zu werden.
Und ob diese Geschichte mit einer Hochzeit, einem Boudoirshooting oder einem Coupleshooting beginnt, ist für mich gar nicht so wichtig.
Solange ich Bilder machen kann, die etwas auslösen, bin ich genau richtig.
Gefällt dir mein Stil?
Ob Hochzeit, Boudoir, Empowerment oder Coupleshooting – ich freue mich, von dir zu hören.






